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Winter- und Festbierspezialitäten

Wenn die Kirchweihgans aufgetischt wird, mit Knödeln, Blaukraut und einer schönen Biersoß´, dann bereitet sich Bayern auf die kulinarische Wintersaison vor. Die heimische Küche läuft zu Hochform auf. Jetzt gilt es, alle Sinne zu öffnen: für den Duft von Braten und Lebkuchengewürz, den Geschmack frisch gehobelter Wintergemüse, die Süße von Bratapfel und Mandelstern. Und für die aromatische Vielfalt der bayerischen Winter- und Weihnachtsbiere! In Bayerns Brauereikellern sind sie zu exquisiten Spezialitäten herangereift.

Vom Hochsommer bis zum Winter hin werden die saisonalen Bierspezialitäten allmählich gehaltvoller. Auch viele bayerische Winter- und Weihnachtsbiere haben einen höheren Anteil an Stammwürze und damit auch an aromagebenden Inhaltsstoffen aus den Rohstoffen Malz und Hopfen. Für Fest- und Bockbiere gelten exakte Vorschriften: die winterlichen Festbiere müssen mindestens 13 Prozent Stammwürze enthalten, Bockbiere sogar über 16 Prozent. Wahrhaft charaktervolle Hochgenüsse!

Es gibt ober- und untergärige Winter- und Weihnachtsbiere, helle und dunkle Sorten, feinwürzig-süffige und vollmundige. Die saisonalen Spezialitäten tragen klangvolle Namen: Wintermärchen und Schneeweiße, Nikolaus-Bock oder Schneewalzer, Winterkeiler und Fränkische Weihnacht. Und natürlich gibt es an den Orten der bekannten Weihnachtsmärkte auch Christkindlesmarkt-Bier. Die Flaschenetiketten sind originell und liebevoll gestaltet, oft die reinsten Sammlerstücke.

Und erst die Biere: eines schöner anzusehen als das andere! Vom frostig-blanken Hellen bis zu den warmen, intensiven Farben der Starkbiere. Bock und Doppelbock leuchten goldgelb, bernsteinbraun oder feurig dunkel, fast schwarz. Eine üppige Malzblume prägt ihren Duft und ihr rundes, "weiches" Aroma genießen auch Frauen sehr gern. Karamellnoten wechseln sich mit Düften nach Brotrinde, Röstaromen bis hin zu kaffeeartigen Geschmackselementen in den dunklen Spezialitäten ab. Je nach Komposition des Braumeisters und nach seinen Vorlieben für kräftigere oder mildere Varianten. Da passt es gut, dass man die bayerischen Starkbierspezialitäten nicht nur im großen (Maß-)Krug serviert, sondern gern auch im kleinen, edlen Glas.

Himmlische Festtags-Bierküche

Je kürzer die Tage, desto mehr Spaß macht es, gemeinsam zu kochen und zu backen. Auch als edle Kochzutat schätzen Köche, Kenner und Genießer die bayerischen Biere. Mit ihrer feinen Würze veredeln sie festliche Gerichte zum besonderen Erlebnis. Neben den klassischen Bierbraten kreieren Bayerns Köche immer neue kulinarische Raffinessen – von einer Bier - Bier-Pilz-Suppe mit Blätterteighaube über Wildhasenrückenfilet mit Roggenbiernockerl und Selleriepüree bis zum Bockbier-Parfait mit Apfel-Ingwer-Sauce.

Winter- und Weihnachtsbiere zum Menü

Meist harmoniert das Bier, mit dem das Gericht verfeinert wurde, auch als Begleitgetränk ganz wunderbar. Man sollte allerdings darauf achten, das Menü mit milden, leichten Bieren zu beginnen und dann - ganz wie beim Wein - zu den gehaltvolleren, geschmacksintensiven Genüssen zu steigern. Ein spritziges, leichtes Weißbier ist ein anregender Aperitif, auch ein frischer Begleiter zu Vorspeisen und Salaten. Zu kräftigen Bratengerichten passt ein vollmundiges Winterbier; zum kräftigen Wildgericht darf es auch mal ein Rauchbier sein. Zum Dessert entfalten die Weihnachts- und Winterbockbiere ihre aromatische Fülle: die dezente Malzsüße schmeckt wunderbar zu Stollen, Nürnberger Lebkuchen und Weihnachtsgebäck.
Ein Abend am Kaminfeuer nach einem schönen Wintertag: Jetzt ein Glas Weihnachts- oder Winterbier, das die Geschmacksknospen öffnet und durch seine Hopfengabe angenehm entspannt. Sie wärmen und beleben, die bayerischen Winterspezialitäten. Und dank ihrer Qualität und einzigartigen Geschmacksvielfalt sind sie etwas ganz Besonderes. Schön, dass sie wieder beginnt, die "staade Zeit" der Hochgenüsse.

Weitere Informationen und Rezepte unter www.bayerisches-bier.de


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Bockbier © Bayerischer Brauerbund e. V.