Memorium Nürnberger Prozesse

- Nürnberg -
Blick in den Schwurgerichtssaal / Saal 600, der während der Nürnberger Prozesse als Verhandlungsraum diente
Blick in den Schwurgerichtssaal / Saal 600, der während der Nürnberger Prozesse als Verhandlungsraum diente, © Museen der Stadt Nürnberg
Blick in die Daueraustellung mit großen, leuchtenden Informationstafeln und glattem, ebenerdigem Fußboden
Blick in die Daueraustellung mit großen, leuchtenden Informationstafeln und glattem, ebenerdigem Fußboden, © Museen der Stadt Nürnberg
Blick auf den Nürnberger Justizpalast in dessen Dachgeschoss sich das Memorium Nürnberger Prozesse befindet
Blick auf den Nürnberger Justizpalast in dessen Dachgeschoss sich das Memorium Nürnberger Prozesse befindet, © Museen der Stadt Nürnberg
Blick in den Schwurgerichtssaal / Saal 600, der während der Nürnberger Prozesse als Verhandlungsraum diente
Blick in die Daueraustellung mit großen, leuchtenden Informationstafeln und glattem, ebenerdigem Fußboden
Blick auf den Nürnberger Justizpalast in dessen Dachgeschoss sich das Memorium Nürnberger Prozesse befindet

Im Dachgeschoss des Nürnberger Justizpalastes informiert das Memorium Nürnberger Prozesse über den Hauptkriegsverbrecherprozess von 1945-46 sowie über die zwölf Nachfolgeprozesse der Jahre 1946-49. Kernstück der 2010 eröffneten Dokumentationsstätte ist eine Dauerausstellung, die am Originalschauplatz über die Geschichte des Ortes und die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft aufklärt. Vorträge, Lesungen und Führungen sowie ein umfassendes Bildungsangebot zu den Themenkomplexen Nationalsozialismus, Menschenrechte und Völkerstrafrecht ergänzen die Ausstellung.

An verhandlungsfreien Tagen kann zudem der Schwurgerichtssaal / Saal 600 besichtigt werden, der während der Nürnberger Prozesse als Verhandlungsraum diente.

Informationen zur Barrierefreiheit

Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer

Menschen mit Gehbehinderung Rollstuhlfahrer

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es steht kein betriebseigener Parkplatz zur Verfügung. Das Parken am nebenliegenden Justizgebäude ist möglich, jedoch ist kein Parkplatz für Menschen mit Behinderungen vorhanden.
  • Der Weg vor dem Eingangsbereich hat eine Neigung vom 4 % auf 10 m Länge und ist leicht begeh- und befahrbar.
  • Der Zugang zum Gebäude erfolgt stufen- und schwellenlos.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume sind ebenerdig oder per Aufzug erreichbar.
  • Die Aufzugskabine ist 178 cm x 224 cm groß (Breite x Tiefe).
  • Alle Durchgänge/Türen sind mindestens 90 cm breit.
  • Der Kassentresen ist 122 cm hoch. Es gibt alternative Kommunikationsmöglichkeiten im Sitzen.
  • Während Verhandlungen ist der Saal 600 nicht für Besucher geöffnet. Ansonsten stehen die Türen offen. Im Saal 600 gibt es keine ausgewiesenen Rollstuhlplätze. Der Abstand zwischen den Sitzen und der Vorderreihe beträgt 36 cm.
  • Die Exponate im Ausstellungsbereich (3. OG) sind überwiegend im Stehen und Sitzen sichtbar.
  • Angebotene Hilfsmittel: Rollstuhl, mobile Klappstühle
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Gästeführer sind jedoch so ausgebildet, dass Gäste mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer an jeder Führung teilnehmen können und auf ihre Belange eingegangen wird. Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung (2.OG)

  • Die Bewegungsflächen betragen:
    • links neben dem WC 95 cm x 68 cm, rechts ist das WC nicht anfahrbar;
    • vor dem WC 125 cm x 240 cm;
    • vor dem Waschbecken und der Tür 140 cm x 240 cm.
  • Beidseitig am WC sind hochklappbare Haltegriffe vorhanden.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar und der Spiegel im Stehen und Sitzen einsehbar.
  • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen

Menschen mit Hörbehinderung Gehörlose Menschen

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für gehörlose Menschen“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es gibt keine induktive Höranlage.
  • Bei einem akustischen Alarm erscheint kein optisch wahrnehmbares Blink- oder Blitzsignal.
  • Im Aufzug wird der abgehende Notruf nicht optisch bestätigt. Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Die Exponate werden schriftlich vermittelt und meist fotorealistisch dargestellt.
  • Es werden Führungen für gehörlose Menschen angeboten. Eine Voranmeldung für die Führung notwendig. Diese Führungen werden in deutscher Gebärdensprache gehalten.
  • Es steht ein Videoguide in deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

Menschen mit Sehbehinderung Blinde Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Der Eingang ist visuell kontrastreich gestaltet, jedoch nicht durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Die Hausbeschilderung ist in gut lesbarer, kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • Alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind gut, d. h. hell und blendfrei, ausgeleuchtet.
  • In dem Ausstellungsbereich (3. OG) stehen teilweise schräge Informationstafeln, die in den Raum ragen.
  • Die Gehbahnen sind nicht mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet, die Wände oder andere bauliche Elemente können nicht als Orientierungsleitlinien genutzt werden.
  • Im Aufzug erfolgt die Bestätigung eines Notrufs akustisch. Die Halteposition wird nicht durch Sprache angesagt.
  • Bei Treppen sind die Stufen nicht mit visuell kontrastierenden Kanten versehen. Handläufe sind vorhanden.
  • Die Exponate und die Informationen bei einer vorhandenen Exponatsbeschilderung sind visuell kontrastreich gestaltet und allgemein gut ausgeleuchtet.
  • Es sind keine Informationen in Braille- oder Prismenschrift verfügbar.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Name und Logo sind von außen klar erkennbar.
  • Das Ziel des Weges ist meist in Sichtweite oder es sind Wegezeichen in ständig sichtbarem Abstand vorhanden.
  • Es ist kein farbliches oder bildhaftes Leitsystem vorhanden.
  • Die Exponatsbeschilderung ist nicht in Leichter Sprache ausgeführt.
  • Es werden Führungen für Gäste mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Die Führung für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung wird in Leichter Sprache gehalten. Es ist eine Voranmeldung für die Führung notwendig.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Zertifiziert im Zeitraum:

Oktober 2018 - September 2021 Kennzeichen "Barrierefreiheit geprüft" Menschen mit Gehbehinderung Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen Rollstuhlfahrer Gehörlose Menschen

Zurück zur Angebotsübersicht