Augustiner Chorherren Museum

- Markt Indersdorf -
Blick auf das Augustiner Chorherren Museum im sanierten, ehemaligen nördlichen Torturm innerhalb des Klosterareals
Blick auf das Augustiner Chorherren Museum im sanierten, ehemaligen nördlichen Torturm innerhalb des Klosterareals, © Heimatverein Indersdorf
Blick auf ein sogenanntes Antiphonar. Dabei handelt es sich um ein Gesangbuch für Wechselgesänge zwischen zwei Halbchören und dem Priester
Blick auf ein sogenanntes Antiphonar. Dabei handelt es sich um ein Gesangbuch für Wechselgesänge zwischen zwei Halbchören und dem Priester, © Heimatverein Indersdorf
Blick auf eine Dalmatik - ein kirchliches Gewand, das prunkvoll bestickt war und vom Prieser getragen wurde
Blick auf eine Dalmatik - ein kirchliches Gewand, das prunkvoll bestickt war und vom Prieser getragen wurde, © Heimatverein Indersdorf
Figuren der Dauerausstellung "Die vier Kirchenväter"
Figuren der Dauerausstellung "Die vier Kirchenväter", © Heimatverein Indersdorf
Ein Kreuz-Ostensorium. Ein kostbares, mit Gold und Edelsteinen gestaltetes liturgisches Schaugerät in Kreuzform
Ein Kreuz-Ostensorium. Ein kostbares, mit Gold und Edelsteinen gestaltetes liturgisches Schaugerät in Kreuzform, © Heimatverein Indersdorf
Blick auf das Augustiner Chorherren Museum im sanierten, ehemaligen nördlichen Torturm innerhalb des Klosterareals
Blick auf ein sogenanntes Antiphonar. Dabei handelt es sich um ein Gesangbuch für Wechselgesänge zwischen zwei Halbchören und dem Priester
Blick auf eine Dalmatik - ein kirchliches Gewand, das prunkvoll bestickt war und vom Prieser getragen wurde
Figuren der Dauerausstellung "Die vier Kirchenväter"
Ein Kreuz-Ostensorium. Ein kostbares, mit Gold und Edelsteinen gestaltetes liturgisches Schaugerät in Kreuzform

Seit 2014 gibt es das Augustiner Chorherren Museum in Markt Indersdorf. Es befindet sich auf dem früheren Klosterareal und zwar im ehemaligen nördlichen Torturm und dem angrenzenden Mesnerhaus. Durch das große Engagement der Mitglieder des Heimatvereins Indersdorf, durch Spenden und durch die Förderung von verschiedenen Institutionen konnten die alten Gebäude vorm Verfall bewahrt und saniert werden.

In der Dauerausstellung ist die Geschichte der Augustiner Chorherren und deren seelsorgerisches Wirken in der Region sowie die Entwicklung der Klosteranlage seit dem 12. Jahrhundert dargestellt.

Den bedeutenden wissenschaftlichen Errungenschaften der Augustiner Chorherren sind die bühnenbildhaft inszenierten Räume im Torturm gewidmet. Im Torturm war auch die von den Augustiner Chorherren eingerichtete Sternwarte.

Ein weiterer Themenbereich der Dauerausstellung ist den Jahrhunderten nach der Aufhebung des Klosters gewidmet. Die Erziehungs- und Bildungsarbeit durch die Salesianerinnen und anschließend durch die Barmherzigen Schwestern wie auch die Zeit als das Klostergebäude von 1938 bis 1945 als nationalsozialistisches Jugenderziehungsheim genutzt wurde, wird dargestellt.

Im letzten Themenbereich werden die Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behandelt, als im Kloster Indersdorf das erste „International D.P. Children’s Chenter" untergebracht war.

Barrierefreier Urlaub in Stadt & Landkreis Dachau!

Informationen zur Barrierefreiheit

Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer

Menschen mit Gehbehinderung Rollstuhlfahrer

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es ist ein gekennzeichneter Parkplatz für Menschen mit Behinderung vorhanden (Stellplatzgröße: 350 cm x 500 cm, Entfernung zum Eingang: 15 m).
  • Parkplatz und Außenwege sind von der Oberflächenbeschaffenheit her leicht begeh- und befahrbar.
  • Der Eingang ist stufen- und schwellenlos erreichbar.
  • Der Kassencounter ist an der niedrigsten Stelle 72 cm hoch. Es ist keine gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden.
  • Alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Räume im EG, 1. und 2. OG sind stufenlos oder mit dem Aufzug erreichbar, der Schneiderturm (3. bis 5. OG) nur über Treppen.
  • Alle öffentlichen Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit, im Schneiderturm mindestens 80 cm.
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • Die Größe der Aufzugskabine beträgt 110 cm x 140 cm. Bedienelemente sind nicht auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet (Höhe der Befehlsgeber: 90 cm bis 106 cm).
  • Alle Exponate und die dazugehörigen Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar und lesbar.
  • Angebotene Hilfsmittel: mobile Sitzhilfen
  • Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Eine Voranmeldung ist notwendig. Es stehen keine Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Die gesamte Route ist für Rollstuhlfahrer nicht stufenlos befahrbar.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung im EG

  • Die Bewegungsflächen betragen:
    • vor/hinter der Tür, vor dem WC und dem Waschbecken mindestens 120 cm x 120 cm,
    • links neben dem WC 125 cm x 70 cm, rechts 40 cm x 70 cm,
  • Am WC sind beidseitig hochklappbare Haltegriffe vorhanden.
  • Das Waschbecken ist eingeschränkt unterfahrbar und der Spiegel im Stehen und Sitzen einsehbar.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen

Menschen mit Hörbehinderung Gehörlose Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es gibt keinen optisch wahrnehmbaren Alarm im Gebäude.
  • Es ist keine induktive Höranlage vorhanden.
  • Im Aufzug wird ein abgehender Notruf akustisch, nicht optisch bestätigt.
  • Informationen zur Orientierung sind in Schriftform verfügbar.
  • In der Ausstellung werden Informationen zu den Exponaten schriftlich vermittelt. Zur Informationsvermittlung stehen Filme und eine virtuelle Bibliothek zur Verfügung.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Hörbehinderung oder gehörlose Menschen angeboten.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

Menschen mit Sehbehinderung Blinde Menschen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Der Haupteingang ist visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt und durch einen taktilen Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Die gläserne Eingangstür hat keine Sicherheitsmarkierungen.
  • Weitere Glastüren sind teilweise mit Sicherheitsmarkierungen gekennzeichnet. Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
  • In der Ausstellung kontrastieren die überwiegend gut ausgeleuchteten Exponate visuell mit der Umgebung.
  • Im Aufzug wird ein abgehender Notruf akustisch bestätigt. Die Halteposition wird durch Sprache angesagt. Bedienelemente sind taktil erfassbar, die Beschilderung ist nicht in Brailleschrift verfügbar.
  • Treppen sind nicht kontrastreich gestaltet.
  • Räume und Flure sind überwiegend hell und blendfrei ausgeleuchtet.
  • Bedienelemente sind teilweise taktil erfassbar und fast überall visuell kontrastreich gestaltet.
  • Gehbahnen sind im gesamten Betrieb visuell kontrastreich gestaltet und fast überall mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet oder die Wände können als Orientierungshilfe genutzt werden.
  • Beschilderungen sind in gut lesbarer, jedoch nicht in Brailleschrift vorhanden.
  • Es sind keine in den Weg ragenden Hindernisse vorhanden.
  • Es gibt kein Leitsystem mit Bodenindikatoren.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Name und Logo des Betriebes sind von außen klar erkennbar.
  • Die Ziele der Wege sind meist in Sichtweite. Ein unterbrechungsfreies Wegeleitsystem ist vorhanden.
  • Informationen zu den Exponaten und Informationen zur Orientierung sind nicht in fotorealistischer Darstellung oder in Leichter Sprache verfügbar.
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.

Prüfbericht

Prüfbericht als PDF-Download

Zertifiziert im Zeitraum:

November 2018 - Oktober 2021 Kennzeichen "Barrierefreiheit geprüft" Menschen mit Gehbehinderung Rollstuhlfahrer

Zurück zur Angebotsübersicht