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Skigeschichte zum Anfassen im FIS-Skimuseum in Fischen im Allgäu

Mitten im Ortskern von Fischen, direkt an der Haupteinkaufsstraße steht das schmucke „Gschwenderhaus“. Das Originalbauernhaus aus dem 17. Jahrhundert beherbergt eines von europaweit 13 FIS-Skimuseen. Hölzerne Skisprungski von 1925 vermitteln einen Eindruck von der Tollkühnheit der damaligen Athleten. Auch Fischen besaß eine eigene Skisprungschanze. Ein Modell erinnert an den Schanzenrekord von 52 Metern, den das Sportidol Toni Brutscher im Jahr 1949 aufgestellt hat. Historische Schlittschuhe, indianische Schneeschuhe und eine Kopie der ältesten, 4000 Jahre alten Ski sind nur einige der spannenden Exponate, die ganz deutlich machen, dass Ski, Schlitten und Schneereifen zu den ältesten Fortbewegungsmitteln gehören.

Alle Entwicklungsstadien des Skis der letzten 100 Jahre lassen sich nachverfolgen. In Fischen bauten und reparierten die örtlichen Schreiner Ski und Schlitten, das örtliche Bekleidungsgeschäft Ruppaner stellte 1968 die Langlaufschuhe für die Deutsche Ski-Nationalmannschaft. Auch skurrile Exponate, die sich nicht im alpinen Skisport durchgesetzt haben, sind zu sehen, etwa die Klappski oder Klappstöcke. 2010 fand zum ersten Mal am Fischinger Hausberg Stinesser ein historischer Abfahrtslauf statt anlässlich der 1150 Jahr-Feier, bei dem die Teilnehmer in nostalgischem Outfit auf alten Holzlatten den Hang hinabsausen, mit originaler Ausrüstung aus dem Museum.

Weitere Informationen:

Fischinger Heimathaus mit Skimuseum
Hauptstraße 3
87538 Fischen i. Allgäu
Telefon: +49 (0)8326 381595
E-Mail: info@skimuseum-fischen.de
Homepage: http://www.skimuseum-fischen.de


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Historischer Abfahrtslauf in Fischen im Allgäu © Tourismusgemeinschaft Hörnerdörfer