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Tarzan 3D

Der Film

Auf einer Afrikareise stürzen John Greystoke, seine Frau und sein Sohn im Dschungel mit ihrem Hubschrauber ab. Eine Gruppe Gorillas findet im Wrack einen kleinen Jungen, Tarzan. In seiner neuen Familie wächst er heran und lernt, sich gegenüber den männlichen Gorillas zu behaupten. Fast zehn Jahre vergehen, bis Tarzan wieder auf einen Menschen trifft: die mutige und schöne Jane Porter. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch ihr Glück währt nicht lange. Der Unternehmer William Clayton, der Jane bei ihrem Besuch in Afrika begleitet hat, verfolgt eigennützige Pläne. Jane und Tarzan geraten in seine Schusslinie. Jetzt muss Tarzan all seine im Dschungel erworbenen Fähigkeiten und seinen Verstand einsetzen, um seine Heimat zu retten und die Frau, die er liebt.

Von "Konferenz der Tiere"-Regisseur Reinhard Klooss auf einem der größten Motion-Capture-Sets der Welt mitten in den Bavaria Filmstudios in Szene gesetzt, ist die Neuerfindung des zeitlosen Helden von Edgar Rice Burroughs ein modernes 3D-Familienabenteuer mit den deutschen Stimmen von Alexander Fehling (als Tarzan), Lena Meyer-Landrut (als Jane), Wigald Boning (als Porter), Kai Wiesinger (als Clayton) und Ben Becker (als Erzähler).

Die Drehorte

Nachdem ein Jahr lang 5000 Storyboards gezeichnet worden waren folgte der reale Motion-Capture-Dreh, dreieinhalb Monate lang in der bis dato zweitgrößten Motion-Capture-Arena der Welt, die in der Halle 12 der Bavaria Filmstadt für die Tarzan-Verfilmung aufgebaut wurde. Dabei wurde das Drehbuch mit Schauspielern, Stuntleuten und Parkours-Artists in Kulissenabstraktionen, die mit den 3D-Sets korrespondierten, verfilmt und deren Bewegungen mit knapp siebzig Infrarot-Kameras aufgezeichnet. In einem dritten Schritt – dem sogenannten Motion Editing – wurden in knapp zwölf Monaten mit einer 50-Mann-Crew die Bewegungsdaten der Darsteller auf die 3D-Charaktere übertragen, die Bewegungsabläufe skaliert und die virtuellen Kamerabewegungen inszeniert. Erst danach begann der eigentliche Keyframe-Animationsprozess, in dem mit 120 Animatoren, Texturierern, Beleuchtern und zahlreichen anderen Technikern und Kreativen in Hannover und München das Bild des Films fertigstellt und parallel dazu die Tonebene, also Sound Design, Dialoge und Musik gestaltet haben. Der über 88-minütige Film (ohne Abspann) besteht aus insgesamt ca. 127.000 Einzelbildern – da es eine stereoskopische Produktion ist genau genommen aus etwa 253.500 Frames.

Weitere Informationen unter www.tarzan-film.de

Trailer:


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Szene aus "Tarzan 3D" © Constantin Film