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Die Strecken der 24 Stunden von Bayern 2017

Hier finden Sie Informationen zu den Strecken der "24 Stunden von Bayern 2017" in Bad Hindelang. Auf die Wanderer warten wieder abwechslungsreiche Routen durch wunderbare Landschaften.

Sie haben den Allgäuer Alpenhauptkamm stets direkt vor Augen, und Sie gelangen auf beeindruckenden Panorama-Steigen zu den schönsten Aussichtsplätzen hoch über dem Ostrachtal. Am Oberjoch wandern Sie entlang des Iselers auf dem Schmugglerpfad und kommen dabei sogar ins Tannheimer Tal. Die Füße in der Ostrach baumeln lassen oder den Sonnenuntergang auf 1.425 m Höhe genießen? Schweißtreibend durch den Wildbachtobel oder den Alpsteigtobel? Die riabige Allgäuer Lebensart, die köstlichen Allgäuer Leckerbissen und die kulturellen Spezialitäten aus Deutschlands südlichstem Zipfel halten viele Erlebnisse für Sie bereit, die Sie allesamt in 24 Stunden erwandern können.

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Tagstrecke: Als „Himmelsstürmer“ auf des Prinzregenten Spuren

Als vor 120 Jahren der Prinzregent Luitpold auf diesen Wegen unterwegs war, hatte er anderes als Wandern im Sinn. Er war ein passionierter Jäger und streifte auf der Suche nach Wild durch die Wälder und Berge im Ostrachtal. Sie hingegen starten ganz ohne „Jägerlatein“ vom Wandermarktplatz am Kurhaus in Bad Hindelang und absolvieren sportliche 500 Höhenmeter zum Warmwerden bis zum Burgschrofen auf 1.334 m – dem ersten Panoramafleckchen. Über den Straußbergsattel geht es auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden hinüber ins Retterschwanger Tal, wo Sie den Hindelanger Klettersteig vom Nebelhorn zum Großen Daumen mit seinen Gipfeln, Graten und Nordwänden vor sich haben. Nach einer Pause auf der Sennalpe Mitterhaus geht es über den Jägersteig auf einem Teilstück der Himmelsstürmer Route der Wandertrilogie Allgäu hinunter ins Bergdorf Hinterstein und zur Mittagsrast. Herrliche Ausblicke begleiten Sie auch am Nachmittag auf dem Bärenweg und dem Vaterlandsweg. Durch den Hirschbachtobel gelangen Sie hinauf auf die Panoramaterrasse hoch über Bad Hindelang und wandern über die Luitpoldhöhe nach Vorderhindelang, ehe nach den Ausblicken die Aussicht auf ein Allgäuer Abendessen lockt.

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Fitnessstrecke: Wo die wilden Fräulein hausen

Der Sage nach hausten wilde Fräulein in einer Grotte auf dem Weg vom Hintersteiner Tal zur Willersalpe. Sie können – bei ausreichender Fitness - mit einigen Extra-Kilometern schauen, ob Sie diese wilden Sagenwesen auffinden. Start für alle Schnellläufer ist an der Ostrach bei Hinterstein, der Sie bis zum Hinterbachhof folgen. Nun geht’s steil hinauf zum Wildfräuleinstein, ehe Sie sich beim Abstieg nach Hinterstein das Mittagessen verdient haben.

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Nachtstrecke: Den Schmugglern auf der Spur!

Bad Oberdorf haben Sie nachmittags noch von oben gesehen, nun laufen Sie vom Wandermarktplatz in Bad Hindelang kommend, durch den zauberhaften Ort mit seinen engen Gassen, Bauerngärten und Schindel bedeckten Bauernhäusern hindurch, den der Prinzregent Luitpold dank seiner Schwefelquelle dereinst zum „Bad“ ernannte. Sie steigen durch den romantischen Wildbachtobel empor und erreichen Oberjoch auf 1.145 m. Wer spät dran ist, schwebt mit der Wiedhagbahn hinauf zum Sonnenuntergang an der Wiedhagalpe (1.425 m); schnelle Wanderer nehmen die Etappe zu Fuß. Im letzten Licht des Tages passieren Sie – wie ehemals die Schmuggler - die Grenze und wandern über Schattwald ins (be)rauschende Vilstal. Zum Mitternachtstreff im Dorfgarten Unterjoch ist es nun nicht mehr weit. Über den Hotzenhöhenweg und den plätschernden Alpsteigtobel geht´s weiter (Achtung, nun wird’s unheimlich!) durchs Oberjocher Hochmoor. Wer sich weiter traut und wen die Füße noch tragen, den erwartet am Panoramaweg über Oberjoch der Sonnenaufgang über dem Hausberg Iseler und der Abstieg auf der alten Salzhandelsstraße hinunter und zurück zum Kurhaus in Bad Hindelang.

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Mondscheinstrecke: Extrastrecke in die Exklave

Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Wer gerne rund um Mitternacht noch einige Kilometer „draufpackt“, der wagt noch einen Abstecher in die Exklave Jungholz, die nur über den Gipfelpunkt am Sorgschrofen mit dem österreichischen „Festland“ verbunden ist. Von Unterjoch geht es unterhalb des „Zinkens“ bis zu den Sorgalpen und entlang der Wertach wieder zurück.


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