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Jugend ohne Gott - ab 31. August 2017 im Kino

Der Film

Zach (Jannis Niewöhner) macht sich widerwillig auf in das Hochleistungs-Camp der Abschlussklasse. Im Gegensatz zu seinen Kommilitonen hat er kein Interesse daran, auf die renommierte Rowald Universität zu kommen. Obwohl sie ihn nicht versteht, ist die ehrgeizige Nadesh (Alicia von Rittberg) von dem Einzelgänger fasziniert und versucht, ihm näherzukommen. Zach wiederum interessiert sich mehr für das geheimnisvolle Mädchen Ewa (Emilia Schüle), das im Wald lebt und sich mit Diebstählen über Wasser hält. Als Zachs Tagebuch verschwindet und ein Mord geschieht, scheint der fragile Zusammenhalt der jugendlichen Elite an sich selbst zu zerbrechen. Nur der vermeintlich moralisch integre Lehrer (Fahri Yardim) versucht zu helfen, aber dafür ist es schon zu spät...

Mit JUGEND OHNE GOTT bringt Constantin Film 2017 eine düstere Vision unserer zukünftigen Gesellschaft in die deutschen Kinos. In einer Zukunft, in der die Menschen nur noch in nutzbringend und leistungsschwach unterteilt werden und in der unser ganzes Leben digital existiert, geraten die Schüler und Schülerinnen eines Abschlussjahrgangs in die Mühlen dieser neuen Weltordnung – und zahlen einen hohen Preis für den Weg hinaus.

Die Drehorte

Von Ende April bis Ende Juni 2016 drehte das Team von JUGEND OHNE GOTT für insgesamt 36 Tage an diversen Originalschauplätzen in Bayern, Hessen und Berlin, die die Filmcrew nach langer Suche ausfindig gemacht hatte. Jedes Bundesland verkörpert dabei jeweils einen der Handlungsorte. Als die verschiedenen Teile der Großstadt im Film – einerseits die Sektoren für die Oberschicht oder „Leistungsträger“ mit ihren modernen Gebäuden, andererseits die äußeren Sektorenbereiche, wo die ärmeren Menschen und Dienstleister leben, die „Leistungsempfänger“ – dienen die Straßen von Frankfurt und Berlin. Den Wald, in dem das Camp der Jugendlichen liegt und in dem der Großteil der Story stattfindet, fanden die Macher hingegen bei Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. „In Bayern wollten wir etwas haben, was sich ganz stark absetzt von dem, was Frankfurt und Berlin als Innenstädte bieten“, erläutert Produzent Aselmann. „Wir erzählen die Geschichte ja so, dass diese Jugendlichen aus gutsituierten Verhältnissen stammen, selten in der Natur sind und nun überwältigt werden vom Alpenpanorama. Deshalb brauchten wir Motive, die diesen Kontrast möglichst gut wiedergeben.“

Doch der Drehort in den Bergen hatte auch seine Tücken, wie das Filmteam feststellen musste. So erforderte die abgeschiedene Lage eine gute Planung seitens Produktions- und Aufnahmeleitung. Täglich mussten die diversen Stabs- und Besetzungsmitglieder über einen Waldweg zum Drehort befördert werden, den nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen befahren konnte. Darüber hinaus war es vor allem das Wetter, das die Dreharbeiten um einiges erschwerte, wie Regisseur Alain Gsponer zugibt: „Wir hatten ziemliches Wetterpech. Es hat sehr viel geregnet und das Team musste sehr flexibel sein. Dem Film merkt man das glücklicherweise nicht an, weil es inhaltlich ohnehin öfter regnet. So konnten wir diese Szenen dann zum Teil einfach auf die Regentage legen. Ein ganz anderes Problem war, dass im Mai teilweise immer noch Schnee lag, die Vegetation noch nicht so weit war und es wirklich kalt war. Das hat sich zwar mit der Zeit gegeben, aber es waren eben keine leichten Bedingungen für uns.“

Zum Trailer:

 


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Szenenbild © 2017 Constantin Film Verleih GmbH/die film gmbh/Marc Reimann