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"24 Stunden von Bayern" Rückblick 2017

Einmal rund um die Uhr die Natur mit allen Sinnen erleben: Bei der 9. Auflage der „24 Stunden von Bayern“ durchwanderten 444 Wanderer auf 60 Kilometer und 2.300 Höhenmeter und vorbei an 65 Erlebnisstationen Bad Hindelang im Allgäu.

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Tagesstrecke: Auf des Prinzregenten Spuren

Pünktlich um 8:00 Uhr läuteten Schellen der Alpbauern zum Start und begleitet von der Hindelanger Harmoniemusik starteten 888 Beine bei tollem Wanderwetter in die Tagesstrecke. Schon Prinzregent Luitpold wusste um die vielen Reize der Region und hinterließ im Allgäu seine Spuren. Bevor die 444 Wanderer die erste Aussicht genießen konnten, erforderte der Anstieg zum Burgschrofen auf 600 Höhenmeter viel Ausdauer. Aussichtsreich ging es über den Strausberg Sattel ins Retter- und Hintersteiner Tal inmitten der Allgäuer Alpen.

Nach der Mittagspause in Hinterstein wurde Bad Hindelang auf vielfältigen Wegen umrundet und spiegelte die große Wandervielfalt der Region wider.

Kunst am Berg, musikalische Unterhaltung, Theaterspiele, Geschicklichkeits- und Hindernisparcours, Vorführung zur Forstarbeit, das sportliche, historische und kulinarische Bad Hindelang, ja sogar eine winterliche Schlittenfahrt sorgten an den 35 Erlebnisstationen entlang der Tagesstrecke für Kurzweil und machten Lust auf Mehr.

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Nachtstrecke: Den Schmugglern auf der Spur

Nach dem Abendessen an der Schmankerlmeile am Wandermarktplatz Kurhaus Bad Hindelang ging es frisch gestärkt über die wunderbaren Wiesenwege und den Jochpass hinauf in die Nachtstrecke. Auf der Wiedhag Alm konnten die Wanderer den Sonnenuntergang genießen. Nach Einbruch der Dunkelheit änderte sich der Charakter der Tour auf seine ganz spezielle Weise: Im Lichtschein der Stirnlampe folgte die Nachtstrecke dem Gebirgsfluss Vils, um gegen Mitternacht in Unterjoch anzukommen. Dort versetze eine einzigartige Verpflegungsstation mit viel Licht und Liebe zum Detail die Teilnehmer in Erstaunen. Bergauf und bergab führte die nächtliche Runde weiter nach Oberjoch, im Morgengrauen zum Aussichtspunkt Kanzel und hinunter nach Bad Hindelang zum Wandermarktplatz zurück.

An 30 Stationen wechselten sich Kneippanwendungen mit Sternenbeobachtungen, nächtlicher Wadenmassage im Kuhstall, historische Grenzkontrollen und viel Feuer und Licht ab. So machten die Allgäuer im wahrsten Sinne des Wortes die Nacht zum Tag.

Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Organisatoren, Mitwirkende und Beteiligte – danke Bad Hindelang.


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Warmlaufen mit Musik © www.bayern.by - Marco Felgenhauer