Biersorten aus der Riedenburger Brauerei

Bayerische Braukunst Reloaded

Das Riedenburger Brauhaus

Bayerische Braukunst Reloaded

Das Riedenburger Brauhaus

Maximilian Krieger vom Riedenburger Brauhaus

Hier also hat sie stattgefunden, die Revolution im Bierglas? Für einen Umsturz ist der Schauplatz reichlich idyllisch: Das niederbayerische Städtchen Riedenburg. Es liegt im nördlichsten Zipfel Niederbayerns, am Ufer der Altmühl, die sich hier tief in die hügelige Landschaft eingegraben hat. Auf einem der markanten Kalksteinfelsen über der Stadt thront die Rosenburg und schaut hinab auf die Dächer der Altstadt, auf die Altmühl – und auf das Riedenburger Brauhaus am anderen Ufer.

Hier wird seit 30 Jahren Öko-Bier aus Urgetreide gebraut

Hier brauen Michael Krieger und sein Sohn Maximilian mit rund 30 Mitarbeitern Bier. Man macht die Dinge hier ein wenig anders als anderswo – das schmeckt und das sieht man. 1994 war Riedenburger deutschlandweit die erste Brauerei mit durchgängig ökologischer Ausrichtung. Für das eher traditionelle Braugewerbe kam das einer Revolution gleich.

Michael Krieger begann bereits in den 80ern Malz von traditionellen Getreiden zu verwenden. Einkorn, Emmer und Dinkel sind aber nicht nur perfekt für den ökologischen Landbau geeignet, sie machen sich auch auf dem Gaumen positiv bemerkbar, eine Folge des hohen Eiweißgehalts.

Maximilian Krieger

Geschmack ist das richtige Stichwort für den Sohn, Maximilian Krieger. Der 35-Jährige leitet die Geschicke der Brauerei zusammen mit seinem Vater. Er setzt den ökologischen Kurs seiner Eltern fort –aber auch er sorgt für eine kleine Revolution: Maximilian Krieger paart die eigene Biertradition mit internationalen Einflüssen. Das Stichwort ist Craft Bier, also handwerklich gefertigte und besonders charaktervolle Biere.

Ein Stück New York in Niederbayern

Die erschafft Maximilian Krieger heute in Riedenburg. Unterstützt wird er dabei von den Craft-Bier-Pionieren der Brooklyn Brewery aus New York. „Interessanterweise bringen die Amerikaner Ideen ein, die in Bayern gar nicht so neu sind, aber aus der Mode kamen. Das Hopfenstopfen beispielsweise.“ Bei dieser Methode wird Hopfen zum Biersud gegeben, wenn er nach dem Kochen bereits abgekühlt ist. Auf diese Weise lösen sich die sehr aromatischen Hopfenöle und ergeben fruchtige Geschmacksnuancen.

Craft Bier aus der Riedenburger Brauerei

Generationenkonflikt? Weit gefehlt!

Und wie kamen diese neuen Ideen bei den Eltern an? „Ach, die waren vor allem neugierig. Und ganz ehrlich: Was meine Eltern mit Bier aus Einkorn, Emmer und Dinkel gemacht haben, das war doch eigentlich auch nichts anderes als Craft Bier. Bloß gab es in den 80ern diesen Begriff noch gar nicht.“

Maximilian und Michael Krieger
RIEDENBURGER BRAUHAUS
/
Adresse: Hammerweg 5, 93339 Riedenburg
Tel: +49 (0)94 42 99 160
/
E-Mail: info@riedenburger.de
/
Web: http://www.riedenburger.de
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