Die Hollerhöfe

Zurück zu neuem Dorfleben

Die Hollerhöfe in Waldeck

Zurück zu neuem Dorfleben

Die Hollerhöfe in Waldeck

Junge und alte Menschen sitzen gemeinsam in einem prächtigen Garten an einer großen Tafel. In ausgelassener Stimmung lachen, essen, trinken und feiern sie. Um sie herum eine malerische Dorfkulisse: die Hollerhöfe im oberpfälzischen Waldeck. Gemeinsam mit den Waldeckern saniert Elisabeth Zintl – kreativer Kopf der Hollerhöfe – die Gästehäuser und prägt so das ganze Dorf.

Gemütliche und komfortable Refugien in denkmalgeschützten Dorfhäusern

„Waldeck ist – wie auch die übrige Oberfpalz – vom demografischen Wandel gekennzeichnet. Seit den letzten 20 Jahren gibt es immer mehr Leerstand. Vor allem auch, weil viele junge Leute zum Studieren und zum Arbeiten weggehen“, erzählt Elisabeth Zintl. Immer mehr Häuser stehen leer, immer weniger Besucher genießen die Naturidylle der Region – bis 2014 die Hollerhöfe eröffnet werden. „Wir wollten dem etwas entgegensetzen, dem Ortsbild wieder etwas Gutes tun“, so die gebürtige Waldeckerin.

Die Hollerhöfe
Zimmer in den Hollerhöfen
Garten

Ein bisschen wie früher

Die Hollerhöfe, das sind mehrere Gästehäuser mit Namen, die an das traditionelle Dorfleben erinnern: wie das Landhaus „Zum Hirschen“, das „Schreiberhaus“, die „Kanzlei“ oder das „Schusterhaus“. Neben einer Pferdekoppel und einer Scheune erwarten die Gäste ein Laden und eine große Hollerwiese. Der Veranstaltungskalender verrät den Besuchern zudem, welche Besonderheiten das Jahr über auf den Hollerhöfen geplant sind, zum Beispiel Karpfenfischen, Heuerntewochen, Kinderferienzeit oder Hollerblütenwochen. In Waldeck ist längst wieder Leben eingekehrt, hier lebt das Dorf!

Auf den Hollerhöfen finden Gäste vor allem eines: Ruhe. Fernab vom Trubel entspannen sie umgeben von drei Naturparks: dem Fichtelgebirge, dem Steinwald und dem Hessenreuther Wald. Bei einer Widkräuterwanderung oder der Kartoffelernte kommen die Besucher in Kontakt, tauschen sich aus und kochen zusammen traditionelle Oberpfälzer Gerichte: „Mitmachen kann jeder – Nachbar oder Gast“, erzählt Elisabeth Zintl.

Elisabeth Zintl und ihr Mann

Hollerhöfe: Der Name ist Programm

Und was hat es nun eigentlich mit dem – für die Hollerhöfe namensgebenden – Holler auf sich? Seit jeher gehört er in die Landschaft rund um Waldeck. „Auf den Holler bin ich durch meine Tochter gekommen“, erhält Elisabeth Zintl. „Sie war als kleines Mädchen so vernarrt in den intensiven Duft der Blüten, dass ich mir überlegt habe, was ich damit zubereiten könnte.“

'Auf den Holler bin ich durch meine Tochter gekommen'

Seither wachsen die Hollerbüsche auf ihrer eigenen Wiese. Die aromatischen Blüten landen in den Gerichten der Gäste wie der Fliederbeerensuppe oder den weihnachtlichen Hollerröstern. Diese genießen die Übernachtungsgäste zusammen mit den Einheimischen gerne auf einem der Musikabende oder beim Gartendinner.

 

Elisabeth Zintl und die Waldecker haben es geschafft: Durch die Hollerhöfe ist ihr Dorf wieder ein bisschen wie früher – mit Leben erfüllt und zugleich wohltuend ruhig.

Zimmer in den Hollerhöfen
Hollerhöfe
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Adresse: Unterer Markt 35a, 95478 Waldeck bei Kemnath
Tel: +49 (0)9642 7043 10
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E-Mail: info@hollerhoefe.de
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Web: http://www.hollerhoefe.de/
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