Die Fexer beim Auftritt

Blechblasrocker aus der Oberpfalz

Die Fexer

Blechblasrocker aus der Oberpfalz

Die Fexer

Als Daniel Barth (20) die ersten Töne auf seiner Tuba anstimmt, denken sich viele im Publikum des Brass-Wiesn-Festivals: „Das Lied kenn ich doch“. Doch erst als Barths Schwester Sophie (17) mit dem Kuhlohorn und Alexander Schuhmann (24) mit der Trompete einstimmen, fällt der Groschen: Das Blasmusiktrio hat den legendären Rockklassiker “Don’t stop believin” der Band Journey neu arrangiert – und ihm damit neues, bayerisches Leben eingehaucht. Die Buam und Madln jubeln auf und fangen an zu tanzen. Die drei Jungmusiker, die so völlig ohne Berührungsängste Rocklegenden neu interpretieren, bilden gemeinsam die Band “Die Fexer”. Sie sind Vertreter der neuen Bayerischen Blasmusik.

'Wir mischen traditionelle Volksmusik mit modernen Genres.'

Daniel Barth erklärt den Musikstil der Fexer so: „Wir mischen traditionelle Volksmusik mit modernen Genres. Das können zum Beispiel Richtungen wie Jazz, Rock, Swing oder Balkanbeats sein. Wir bauen auch eigene Arrangements von Liedern ein, die aktuell im Radio laufen.“ Die Fexer überraschen das Publikum gerne: „Beim Maxglaner Zigeunermarsch haben wir zum Beispiel ein modernes Trompetenecho eingebaut“, sagt Daniel Barth. „Viele hätten nie gedacht, dass das zusammenpasst.“

Die Fexer beim Proben
Die Fexer beim Proben

Seit rund acht Jahren touren die Fexer schon durch ganz Deutschland. Das Spielen haben sie in ihrer oberpfälzischen Heimat Berngau gelernt. Alexander und Sophie waren acht und Daniel sechs Jahre alt. Ihr Weg führte alle auch in die Berngauer Blaskapelle, wo sie heute immer noch spielen. Sie greifen gerne auf das musikalische Brauchtum Bayerns zurück. „Wir probieren in unserer Musik, Moderne und Tradition zusammenzubringen“, sagt Sophie Barth. „Das kommt zwar vor allem bei der Jugend gut an, aber wir haben auch viele ältere Fans.“

'Andere spielen viel Fußball, wir haben die Band.'

Die Fexer sind sehr heimatverbunden: „Wir mögen das Dorfleben. Hier kennen sich alle, man kann mit allen reden“, erklärt Sophie Barth. Alexander Schuhmann fügt hinzu: „Die Landschaft ist unbeschreiblich schön.“ Und in der Tat: Die Landschaft um Berngau ist ländlich-idyllisch und geprägt von der Landwirtschaft. Über die Weizenfelder und Wiesen hinweg sieht man auf den Buchberg, einen Vorberg der fränkischen Alb. Berngau selbst ist ein malerisches bayerisches Dorf mit einer Kirche, deren 56 Meter hoher Kirchturm die ganze Gemeinde überragt.

Die Fexer auf dem Weg zum Konzert
Die Fexer beim Auftritt

Ob Blaskapelle in Berngau oder Tourismusmesse in Berlin – die Fexer sind mit 40 bis 50 Auftritten im Jahr viel unterwegs. Das ist nicht immer einfach mit dem Alltag zu vereinbaren. Daniel ist Musikstudent, Alexander ist Elektriker und Sophie geht noch zur Schule. „Wir machen das aber sehr gerne, da macht uns Termindruck nichts aus“, sagt Alexander Schuhmann. Sophie fügt hinzu „Andere spielen viel Fußball, wir haben die Band. Das ist auch unser Hobby, das alles unter einen Hut zu bekommen und wir haben immer viel Spaß dabei“.

Die Fexer
Die Fexer
Tel: +49 (0)9181 2177 0
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E-Mail: kontakt@die-fexer.de
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Web: http://www.die-fexer.de
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