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Radeln durch das Bierland Bayern

Mit 640 Brauereien gehört das Bier so selbstverständlich zu Bayern wie König Ludwig und Schloss Neuschwanstein. Warum also nicht die Vielfalt Bayerns und seines Bieres per Fahrrad erkunden? Und wenn Sie am Tag längere Strecken zurücklegen wollen, so können Sie sich immer noch ein "Radler" gönnen. Wir haben für Sie einen Routenvorschlag parat, der Sie von Kulmbach in Franken nach Mittenwald in Oberbayern führt. Bei Fragen zu Unterkünften wenden Sie sich bitte an die angegebenen Tourist-Informationen vor Ort. 

  • Tag 1: Kulmbach
    Die „heimliche Hauptstadt“ des Bieres und Heimatstadt von Thomas Gottschalk bietet mit dem Bayerischen Brauereimuseum den richtigen Einstieg für die Erkundung der bayerischen (Bier)Tradition. Hier erfährt man alles ums bayerische „Manna“ und seine Entstehung vor 5.000 Jahren im heutigen Irak. Die Stadt selbst bietet eine romantische Umgebung für den Genuss besonders edlen Gerstensafts.

    Weitere Informationen:
    Bayerisches Brauereimuseum, Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach,
    Telefon: +49 (0)9221 80514, www.bayerisches-brauereimuseum.de

    Tourist-Service in der Stadthalle, Sutte 2, 95326 Kulmbach
    Telefon: +49 (0)9221 9588-0, www.kulmbach.de 

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  • Tag 2: Bamberg
    Über den Maintal-Radweg – die bequemere Variante – gelangt man von Kulmbach nach 112 Kilometer nach Bamberg. Die gesamte Altstadt gehört mit seinen Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gassen zum Weltkulturerbe. In den Kellern lagern unzählige Bierfässer. Hier heißen die Biergärten Bierkeller, und eine besondere Spezialität, die zugegebener Weise nicht jedem mundet, ist das Rauchbier, wofür  die Gerste über Buchenholzfeuer getrocknet wird.

    Weitere Informationen:
    Brauereiausschank Schlenkla, Dominikanerstraße 6, 96049 Bamberg,
    Telefon: +49 (0)951 56060, www.schlenkerla.de

    Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstraße 3, 96047 Bamberg
    Telefon: +49 (0)951 871161, www.bamberg.de 

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  • Tag 3: Neumarkt in der Oberpfalz
    Über Regnitz-Radweg, Regnitztal-Radweg und den Fünf-Flüsse-Radweg gelangt man von Bamberg nach wiederum 112 Kilometer nach Neumarkt in der Oberpfalz. Neumarkt ist bekannt als Ort der Öko-Brauer. Denn neben der Einhaltung des Reinheitsgebots ist der Neumarkter Lammsbräu auch die Qualität der Zutaten selbst sehr wichtig. Die Brauerei  ist die größte Öko-Brauerei Deutschlands.

    Weitere Informationen:
    Neumarkter Lammsbräu, Amberger Straße, 92318 Neumarkt,
    Telefon: +49 (0)9181 4040, www.lammsbraeu.de

    Landratsamt Neumarkt in der Oberpfalz,  Zentrale Tourist-Information, Nürnberger Straße 1, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz,
    Telefon: +49 (0)9181 470-313, www.landkreis.neumarkt.de 

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  • Tag 4: Weltenburg
    Über den Radweg „Tour de Baroque gelangt man von Neumarkt nach Kelheim und von dort mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Strecke: 93 Kilometer. Der Donaudurchbruch – die Stelle, wo sich die Donau einst ihren Weg durch den Kalkstein fräste – muss sich keinesfalls hinter der Loreley verstecken und in Weltenburg angekommen findet man, mit Weihenstephan in Freising, die älteste Brauerei der Welt (seit 1050). Die Brauerei und Klosterschenke haben die Mönche zwar mittlerweile verpachtet, auf den Bierpreis haben sie aber weiterhin einen kritischen Blick, obwohl sie selbst Freibier erhalten.

    Weitere Informationen:
    Klosterschenke Weltenburg, Asamstraße 32, 93306 Kelheim,
    Telefon: +49 (0)9441 3682, www.weltenburger.de

    Tourist-Information Kelheim, Ludwigsplatz 16, 93309 Kelheim,
    Telefon: +49 (0)9941 701234, www.kelheim.de 

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  • Tag 5: Erding
    Von Weltenburg aus den Donauradweg bis Bad Gögging, dann den Abensweg und hinter Langenbach den Isarradweg entlang. Ab Freising dann auf den Radweg "Durchs Erdinger Land" und Sie kommen nach 97 Kilometer nach Erding. Auf dem Weg dorthin haben Sie bereits die Hallertau (Gebiet zwischen Kelheim und Pfaffenhofen) durchquert, die ein Viertel der Welt-Hopfen-Produktion erbringt. In Erding selbst ist eines der berühmtesten Weißbiere beheimatet.

    Weitere Informationen:
    Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Franz-Brombach-Straße 1-20, 85438 Erding,
    Telefon: +49 (0)8122 4090, www.erdinger.de 

    Fremdenverkehrsamt Erding, Landshuter Straße 1, 85435 Erding
    Telefon: +49 (0)8122 4080, www.erding.de 

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  • Tag 6: Aying
    Ab Erding gibt es k einen Fernradwanderweg, daher müssen sie über Wörth, Markt Schwaben, Ebersberger Forst, Oberpframmern die Landstrasse nach Aying benutzen: 55 km. Hier erleben sie ein typisches Oberbayern-Panorama mit Wiesen bis zum Horizont, ab und an einem Bauernhof und Zwiebelturm. Dennoch findet man gerade hier mit dem Brauereigasthof Aying einen Gasthof, der sogar im Guide Michelin erwähnt wurde. Dies liegt wohl an der beeindruckenden Bierkarte, in der die Biere beschrieben werden, als wären es Weine. Die fortschrittliche und engagierte Brauerei Aying, des Bräu Franz Inselkammer, bekommt jedes Jahr große Anerkennung für seine Bierspezialitäten.

    Weitere Informationen:
    Brauereigasthof Hotel Aying, Zornedinger Straße 2, 85635 Aying,
    Telefon: +49 (0)8095 90650, www.ayinger-bier.de

    Gemeindeverwaltung Aying, Kirchgasse 4, 85653 Aying
    Telefon: +49 (0)8095 9095-0, www.aying.de

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  • Tag 7: Mittenwald
    Von Aying aus muss man zunächst wieder über die Landstrasse nach Gmund, wo man über den Bodensee-Königssee-Radweg nach 114 Kilometer nach Mittenwald gelangt. Vorbei an der Zugspitze gelangt man nach Mittenwald wo eine Brauerei mit 100 Jahre altem Sudwerk auf Sie wartet. Nichts desto trotz ist im Nebenraum eine Ausstellung mit historischem Gerät zu bestaunen. Am Endpunkt der Radtour bietet einem das Gebirgspanorama des Karwendel die Möglichkeit, seine Beine hochzulegen - und was ist schöner als bei Sonnenuntergang ein kühles Bier zu genießen.

    Weitere Informationen:
    Brauerei Mittenwald Mathias Neuner KG, Innsbrucker Straße 13, 82481 Mittenwald, Telefon: +49 (0)8823 1007, www.brauerei-mittenwald.de

    Kurverwaltung Mittenwald, Dammkarstraße 3, 82481 Mittenwald
    Telefon: +49 (0)8823 33981, www.mittenwald.de/indexdt.html

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