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Burghausen – spätmittelalterlicher Fürstenhof und weltlängste Burg


Burghausen

Burghausen – spätmittelalterlicher Fürstenhof und weltlängste Burg

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Malerisch eingebettet zwischen der glitzernden Salzach, der denkmalgeschützten Altstadt und dem Wöhrsee liegt die Burg zu Burghausen- die längste Burg der Welt. Auf einer Länge von 1.051 m erstreckt sie sich auf einem schmalen Bergrücken über der Stadt. Entstanden ist die mächtige Anlage vom 11. bis ins frühe 16. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde sie immer wieder erweitert und umgestaltet.

1164 nahm Herzog Heinrich der Löwe die Burg von den Grafen von Burghausen in seinen Besitz. Ihm folgten im Jahr 1180 die Wittelsbacher, die sie zu einer gewaltigen Festung ausbauten. Ab 1255 wurde Burghausen schließlich die zweite Residenz der niederbayerischen Herzöge. Ihre Blüte ­und Glanzzeit als spätmittelalterlicher Fürstenhof mit einem Hofstaat von über 100 Personen erlebte die Burg von 1393 bis 1503 unter den letzten drei niederbayerischen Herzögen Heinrich, Ludwig und Georg, genannt „die Reichen“. Hier erhielt die Festung auch ihre noch heute charakteristische Gestalt.

Die Prachtentfaltung der Burg als Sitz des Hochadels und der durch die Mauteinnahmen aus dem Salzhandel herrührende Reichtum der Stadt bestimmen heute noch den einmaligen Eindruck des Ensembles Burghausens. Die mächtige, bestens erhaltene Burganlage verfügt über insgesamt sechs Burghöfen. Am äußersten Ende des Bergrückens befindet sich das Herzstück, die Hauptburg mit Dürnitz, Kemenate und Palas. Sie diente als Wohnsitz des Fürsten und der Fürstin des niederbayerischen Fürstenhofs.

Beim Spaziergang auf der zum Teil noch heute bewohnten Festungsanlage begegnet man stets den sichtbaren Spuren der hochadligen Burgbewohner des Mittelalters. Unter anderem finden sich hier die Hedwigskapelle sowie das Georgstor mit den beiden historischen Wappen von Bayern und Polen: Die polnische Königstochter Hedwig (1457-1502) lebte nach der Hochzeit in Landshut mit Herzog Georg dem Reichen (1455-1503) bis zu ihrem Lebensende auf der Burghauser Burg.

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Historisches Burgfest

Ein Highlight des Burghauser Sommers ist das historische Burgfest. Alljährlich am 2. Juliwochenende tauchen Besucher aus Nah und Fern in die Welt des frühen 16. Jahrhunderts ein. Drei Tage lang herrscht mittelalterliches Treiben auf der weltlängsten Burg. Den Auftakt bildet ein Festzug: Über 1500 Akteure ziehen dabei mittelalterlich gewandet vom Stadtplatz auf die Burg, angeführt von Herzog Wilhelm IV. und seiner Gemahlin Maria Jacobäa von Baden.

Burg-, Altstadt- und Themenführungen

Bei den spannend-amüsanten Gäste- und Themenführungen können Sie Geschichte und Geschichten aus einem Jahrtausend der weltlängsten Burg und ihrer Stadt erleben. In historischem Gewande präsentieren die Burghauser Gästeführer eine Vielfalt von höchst interessanten und unterhaltsamen Aspekten rund um Burghausen und seine Bewohner.

Blick auf Burghausen

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