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Auf den Spuren der Hohenzollern in Ansbach


Ansbach

Auf den Spuren der Hohenzollern in Ansbach

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Im mittelfränkischen Ansbach kann man noch heute den Glanz der Markgrafen aus dem Hause Hohenzollern erleben. So bekommt man in den original erhaltenen Prunkräumen der Ansbacher Residenz ein Gefühl davon, wie prunkvoll das Adelsgeschlecht damals residierte. Zwar ist im Gebäude die Regierung von Mittelfranken ansässig, aber 27 Prunkräume stehen im Rahmen einer Führung zur Besichtigung bereit, darunter unter anderem der Festsaal mit dem beeindruckenden Deckenfresko von Carlo Carlone und das Spiegelkabinett mit seiner Sammlung von Meißener Porzellane. Absolut sehenswert sind auch die hochwertigen Porzellan- und Fayenceexponate, die in der Gotischen Halle ausgestellt sind. Nur wenige Schritte weiter kann man durch den großen Hofgarten mit seiner Orangerie flanieren.

Hier gelang es einem Hofgärtner 1627 erstmals, eine Agave nördlich der Alpen zum Blühen zu bringen. Die Kultur von südländischen Kübelpflanzen hat nicht zuletzt deshalb Tradition. In den Sommermonaten schmücken über 150 Zitronen-, Pomeranzen-, Oliven-, Pistazien- und Erdbeerbäume den Platz vor der Orangerie. Der barocke Hofgarten entstand zwischen 1723 und 1750, und weil das Schloss nicht direkt angrenzte, setzte Karl Friedrich von Zocha eine Orangerie als verbindendes Element dazwischen. Obwohl der Garten im zweiten Weltkrieg starke Schäden erlitt, sind die historischen Grundstrukturen erhalten und wiederhergestellt. So können Sie heute wieder unter dem schattigen Dach der Lindensäle beidseitig des Orangeriegebäudes flanieren und die bunten Schmuckbeete im Vorbereich bewundern. Sie werden alljährlich nach den Pflanzmustern des 17. und 18. Jahrhunderts gestaltet. Weiterhin sehenswert ist der Leonhart-Fuchs Garten mit Heilkräutern aus dem „Kreuterbuch“ von Leonhart Fuchs, dem „Vater der Botanik“, und dem Zitrushaus.

Wer mehr über die Markgrafen und die Geschichte des Fürstentums Ansbach erfahren möchte, für den bietet sich die Stadtführung "Auf den Spuren der Hohenzollern" oder ein Besuch des Markgrafenmuseums an. Hier gibt es auch eine eigene Abteilung über Kaspar Hauser. Der mysteriöse Findling starb 1833 unter rätselhaften Umständen in Ansbach. Noch heute wird darüber spekuliert, ob es sich bei dem jungen Mann um einen Erbprinz von Baden gehandelt hat.

  • Nicht verpassen:

Rokoko-Festspiele

Jedes Jahr im Sommer lässt man in Ansbach die Zeit des Rokoko wieder aufleben. Bei den Rokoko-Festspielen im Hofgarten können Sie in das höfische Treiben eintauchen, die traumhaften Kostüme der Darsteller bewundern und historische Tänze und Musik genießen.
Termin 2017: 30. Juni bis 4. Juli

Bachwoche Ansbach

Alle zwei Jahre verwandelt sich die Stadt anlässlich der Bachwoche in ein Eldorado für Musikliebhaber. Das bedeutendste musikalische Ereignis Ansbachs, das bereits auf eine knapp 70-jährige Tradition zurückblicken kann, ist dem herausragenden Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet. Werke aus seiner Feder, Kompositionen von Zeitgenossen wie auch anderer Epochen erklingen zur Bachwoche in den barocken Sälen und Kirchen der Stadt.
Termin 2017: 28. Juli bis zum 6. August

Orangerie in Ansbach

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